Immer wieder betone ich in Seminaren, Coachings und Beratungen – aber auch in Gesprächen -, dass wir Situationen eine Bedeutung, und damit eine Bewertung geben. Das gilt auch für die Kommunikation! Und das gilt ebenso für Konflikte!
Das hat zur Folge, dass ich durch meine Bedeutung, die ich gebe, die Weichen stelle, wie es weiter gehen soll. Bleibe ich sitzen oder stehe ich auf und gehe weiter?
Heute habe ich eine geeignete Anekdote gefunden, die die Macht meiner Bedeutung bzw. meiner Bewertung veranschaulicht:
Der Meister erklärte: Die Welt, wie sie die meisten Leute sehen, ist nicht die Welt der Wirklichkeit, sondern eine Welt, die ihr Kopf hervorgebracht hat. Als ein Schüler das bezweifelte, nahm der Meister zwei Stöcke und legte sie in Form eines T auf den Boden. Dann fragte er den Schüler: “Was siehst du hier?” “Den Buchstaben T”, antwortete er. “Genauso habe ich es mir vorgestellt”, sagte der Meister. “Es gibt von sich aus keinen Buchstaben. Das T ist die Bedeutung, die du ihm gibst. Was du vor dir siehst, sind zwei abgebrochene Äste in Form von Stöcken.”
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